Specteron
Specteron
Dokumentation

Sicherheitsüberblick

Ein genauer Blick darauf, wie Specteron Kundendaten schützt, Tenant-Isolation durchsetzt und eine sichere Produktionsumgebung betreibt.

Architektur und Tenant-Isolation

Specteron ist eine Multi-Tenant-SaaS-Plattform auf Cloud-Infrastruktur der Enterprise-Klasse. Kundendaten bleiben durch striktes Workspace-Scoping logisch auf Applikations- und Datenebene getrennt.

  • Strikte logische Isolation: Jeder API-Request wird gegen den authentifizierten Workspace-Scope geprüft. Cross-Tenant-Zugriffe werden durch Applikationslogik und Autorisierung blockiert.
  • Segmentierte Vektor-Datenbanken: Knowledge-Base-Daten werden in getrennten Namespaces gespeichert, sodass Retrieval nur im autorisierten Kundenkontext ausgeführt wird.
  • OpenAI API Datenverarbeitung: KI-Inhalte werden über die OpenAI API nach den Datenkontrollen des Anbieters verarbeitet. Specteron behauptet keinen gesonderten Zero-Retention-Vertrag, solange dieser nicht bestätigt ist.

Verschlüsselung und Secret Management

Die Plattform setzt auf Defense in Depth und etablierte Verschlüsselungsstandards für Netzwerkverkehr, Storage und den Umgang mit Secrets.

  • Verschlüsselung im Transit: Specteron nutzt HTTPS und die Transportverschlüsselung der Produktionsanbieter. Eine bestimmte TLS-Version wird hier nicht zugesagt.
  • Speicherschutz: Hosting- und Datenbankschutz wird über die Produktionsumgebung angewandt. Konkrete Algorithmen und Backup-Kontrollen müssen beim Anbieter bestätigt werden.
  • Umgang mit Secrets: Anwendungsgeheimnisse werden in serverseitiger Konfiguration gehalten und Zugriffe auf den erforderlichen Betriebsumfang begrenzt.

Identity & Access Control

Der Zugriff auf Kundendaten folgt Least-Privilege-Prinzipien in Support, Engineering und Infrastruktur-Operations.

  • Kundenzugriff (RBAC): Workspace Owner können Rollen mit klarem Scope für Inbox, Billing, Knowledge und operative Einstellungen vergeben.
  • Betreiberzugriff: Produktionszugriff soll auf Personen begrenzt sein, die ihn für Betrieb, Support oder Sicherheit benötigen. Verfahren werden mit dem Projektwachstum formalisiert.
  • Kontosicherheit: Das Produkt bietet Kontosicherheitsfunktionen. Eine verpflichtende MFA bei allen externen Anbieterkonten wird ohne Bestätigung nicht behauptet.

Secure Development Lifecycle (SDLC)

Sicherheit ist fest in Development- und Release-Workflows eingebaut, damit Probleme erkannt werden, bevor sie Produktion erreichen.

  • Automatisierte Scans: CI-Pipelines prüfen Code und Abhängigkeiten frühzeitig auf bekannte Schwachstellen und riskante Änderungen.
  • Verpflichtendes Review: Codeänderungen benötigen Review und erfolgreiche automatische Checks vor dem Release.
  • Unabhängige Tests: Specteron behauptet derzeit weder ein wiederkehrendes externes Penetrationstestprogramm noch eine aktuelle unabhängige Zertifizierung.